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Zum Ende der Seite springen Presseschau 19.09.2009
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Presseschau 19.09.2009 Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Heynckes: „Wir stehen zu Recht da oben“

Coach demonstriert das neue Leverkusener Selbstbewusstsein / Was Kießling von Pizarro abguckt…


Mit 64 Jahren ist Jupp Heynckes der Trainer-„Dino“ der Bundesliga – aber was für einer. Heynckes, der vor Saisonbeginn Bruno Labbadia beerbte, hat die Werkself wieder richtig flott gemacht, nach fünf Spieltagen ist Leverkusen Tabellenzweiter.

Das Erfolgsrezept: „Die Mannschaft hat meinen Charakter übernommen“, sagt der Coach, der vor dem Duell mit Werder Bremen (morgen, 17.30 Uhr) in einer Telefonkonferenz die Fragen Bremer Journalisten beantwortete.

Rang zwei in der Liga – ist das nur eine Momentaufnahme oder Ausdruck einer neuen Leverkusener Stärke?

Ich glaube, dass wir aktuell zu Recht da oben stehen. Die Mannschaft arbeitet sehr konzentriert, mit viel Akribie und hat so ihre Spiele verdient gewonnen.

In der vergangenen Saison erlebte Bayer 04 unter Bruno Labbadia einen Absturz von Rang eins nach 13 Spieltagen auf Platz neun am Ende. Was macht Sie optimistisch, dass Ähnliches nicht wieder passiert?

Was in sechs oder acht Wochen sein wird, kann ich nicht sagen. Aber ich habe als Trainer eine Philosophie eingebracht, die notwendig ist. Ich lege mehr Wert auf Defensive. Und ich habe meinen Charakter auf die Mannschaft übertragen, das heißt: Nie ein Spiel verloren geben, Rückstände aufholen – das alles haben wir schon erlebt.

Und was haben Sie mit Stürmer Stefan Kießling gemacht? Bislang hat er in jedem Spiel getroffen, scheint kaum zu stoppen zu sein.

Kaum zu stoppen ist wohl etwas übertrieben. Aber ja, er hat sein Spiel verbessert. Ich war auch Stürmer und weiß, worauf es ankommt. Wichtig ist, dass du vorne die Bälle halten und verarbeiten kannst, damit die anderen nachrücken können. So wie es Claudio Pizarro bei Werder immer wieder zeigt. Stefan hat das gelernt. Und wenn es bei der ganzen Mannschaft gut läuft, trifft er auch. Was bei einem Stürmer natürlich das Salz in der Suppe ist. Gearbeitet hat er schon immer viel, manchmal zu viel. Jetzt weiß er, dass er sich auf den Punkt konzentrieren muss. Auch hier sehe ich Pizarro als gutes Beispiel: Er kann aus dem Nichts ein Tor machen, deshalb ist er immer gefährlich.

Kießling kontra Pizarro ist das eine Duell. Das andere – und sogar brisantere – heißt Tim Wiese gegen Rene Adler. Wen der beiden Torhüter sehen Sie im Wettkampf um einen Platz im DFB-Kader vorne?

Für den Bundestrainer ist das eine wahnsinnig schwere Entscheidung. Er hat vier sehr gute Torhüter zur Auswahl, da ist es sehr schwierig. Morgen werden beide sicher nicht beschäftigungslos bleiben, weil beide Mannschaften sehr guten Fußball spielen. Es wird ein hochinteressantes Spiel.

Wie erwarten Sie Werder nach dem 3:2-Sieg bei Nacional Funchal?

Ich habe das Spiel gesehen. Werder hat nicht nur Hurra-Fußball gespielt. Das ist etwas, das ich meiner Mannschaft auch gerne beibringen möchte. Grundsätzlich hat Bremen ein Team, das in der Bundesliga wieder für Furore sorgen kann und wahrscheinlich auch wird.

Eventuell fällt Mesut Özil morgen erneut aus – ein Vorteil für Sie und Ihr Team?

Özil ist ein sehr kreativer Spieler und ein guter Junge. Er gefällt mir wirklich sehr gut. Aber es ist immer das große Plus von Werder Bremen gewesen, das sie Ausfälle gut kompensieren können.


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21.09.2009 11:29 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Bargfrede gibt sich Rätsel auf Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Am liebsten wäre Philipp Bargfrede im Erdboden versunken. In der 64. Minute tauchte der Mittelfeldspieler frei vor Funchals Keeper Rafael Bracali auf, schob den Ball aber aus zehn Metern am Tor vorbei.

Es war die zweite von drei Großchancen für den 20-Jährigen, aber eindeutig die klarste. Sie vergeben und damit die Entscheidung zum 3:0 verpasst zu haben, konnte er selbst nicht fassen. „Ich habe mich in diesem Moment gefragt: Mensch, warum haust du das Ding nicht rein?“, sagte Bargfrede später. Das konnte auch Trainer Schaaf nicht begreifen. „Ich habe ihn gefragt, ob er das Tor nicht schießen wollte…“


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21.09.2009 11:30 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Talfahrt im Teambus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Im Bremer Mannschaftsbus hat eigentlich niemand etwas zu suchen – abgesehen von Spielern und anderen Teammitgliedern. Am Donnerstagabend machten die Hanseaten aber eine Ausnahme.

Da rund eine Stunde nach dem Spiel im 600 Meter hoch gelegenen Estadio da Madeira keine Taxen mehr zur Verfügung standen und der Bundesligist den noch 13 wartenden Fans den zehn Kilometer langen Abstieg zu Fuß ins Tal nicht zumuten wollte, lud Werder-Boss Klaus Allofs die Anhängerschaft spontan ein, mit der Mannschaft im Bus Richtung Tal zu fahren.


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Özils Einsatz ist fraglich Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Den Europa-League-Auftakt hat Mesut Özil wegen Knieproblemen verpasst, und auch ein Einsatz des Bremer Mittelfeldspielers morgen in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen ist noch fraglich. „Wir müssen sehen, ob Mesut das Abschlusstraining mitmachen kann. Dann sehen wir weiter“, sagte gestern Sportchef Klaus Allofs.


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Pizarro bleibt Werders Lebensversicherung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

„Ich kann es noch besser“ / Allofs über schlampiges Abwehrverhalten verärgert


Würde Klaus Allofs rauchen, hätte er sicherlich dem berühmten HB-Männchen heftig Konkurrenz gemacht. Denn der Werder-Sportchef war beim 3:2 (1:0)-Erfolg der Bremer zum Europa-League-Auftakt beim portugiesischen Erstligisten Nacional Funchal so manches Mal in die Luft gegangen.

„Wir hätten cleverer und konzentrierter sein müssen, doch wir bauen den Geger wieder auf und halten bei zwei Standardsituationen Tiefschlaf“, schimpfte der 52-Jährige.

2:0 hatte seine Mannschaft nach Toren von Torsten Frings (38./Elfmeter) und Claudio Pizarro (55.) geführt und war bereits sicher auf der Siegerstraße gewesen. Doch nach vergebenen Chancen, alles klar zu machen, herrschte in der Bremer Defensive plötzlich das totale Chaos. Felipe Lopes (68.) per Kopf und Rafik Halliche (75.) glichen vor 2 500 Zuschauern in Estadio da Madeira jeweils nach einer Standardsituation zum

2:2 aus, ehe erneut Pizarro mit einer sehenswerten Einzelleistung in der 85. Minute von der Strafraumgrenze den Bremer 3:2-Siegtreffer markierte.

Die seit Wochen immer wiederkehrenden Schwächen in der Abwehr sind Allofs jedenfalls ein Greuel. „Es ist schon peinlich, immer wieder die selben Dinge sagen zu müssen. Doch so dürfen wir in der Defensive nicht auftreten“, grantelte der 52-Jährige: „Wir können froh sein, dass Claudio zum Schluss noch so eine Superaktion hingelegt hat.“

Wieder einmal war es Pizarro gewesen, der die Bremer gerettet hatte. „Er ist unsere Lebensversicherung“, merkte Mittelfeldspieler Aaron Hunt an, der den verletzten Spielmacher Mesut Özil gut vertreten hatte. „Ich bin aber noch längst nicht bei 100 Prozent, ich kann es viel besser, will mich vor allem noch läuferisch verbessern“, sagte Pizarro und grinste: „Mein Gegenspieler hatte das 2:2 gemacht. Da musste ich mit dem Tor etwas gutmachen. Wichtig ist, dass wir zum Auftakt gewonnen haben.“

Allofs ärgerte sich indes vor allem darüber, dass seine Mannschaft am Ende noch einmal hohen Aufwand betreiben musste, um den Sieg einzufahren. Angesichts des schweren Auswärtsspiels morgen (17.30 Uhr) in der Bundesliga beim Tabellenzweiten Bayer Leverkusen völlig überflüssig, wie der Werder-Boss fand. „Ich will jetzt nicht zum Spielverderber werden. Auch ich freue mich natürlich über den Sieg, wir haben aber viel Kraft gelassen. Leverkusen konnte sich ausruhen und uns vom Sofa aus zuschauen“, meinte Allofs.

Anstatt das 2:0 ruhig und souverän über die Zeit zu schaukeln, brachte sich Werder immer wieder selbst in die Bredouille. „Wir haben uns nach der 2:0-Führung einfach zu dumm angestellt“, meinte Hunt: „Die Tore hätten so nicht fallen dürfen.“

Der Meinung war auch Naldo, am 1:2 selbst durch Unentschlossenheit beteiligt. „Es ist völlig untypisch für uns, nach zwei Standards Gegentore zu bekommen. Das darf nicht wieder passieren“, forderte der 27-Jährige – und schloss sich in die Kritik mit ein: „Wir haben wohl gedacht, das Spiel ist nach dem 2:0 gelaufen und waren viel zu weit weg von unseren Gegenspielern.“

Auch Thomas Schaaf sparte nicht mit Kritik. „Es war unnötig, den Sieg noch einmal in Gefahr zu bringen“, meinte der Werder-Trainer. Positiv sei aber die Reaktion der Spieler nach dem 2:2 gewesen. Die Mannschaft sei zurückgekommen. Und das, so Kapitän Torsten Frings, „ist am Ende alles, was zählt.“


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21.09.2009 11:32 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Vertragspoker: Hunt schließt Wechsel nicht aus Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Mal im linken Mittelfeld, mal im Sturm und wie zuletzt gegen Funchal auf der Spielmacherposition: Aaron Hunt ist ein Offensivallrounder. Doch so ganz scheint ihm das nicht zu behagen. „Ich möchte meine feste Rolle im Team haben“, sagt der 23-Jährige.

Dass er die noch nicht gefunden hat, lässt ihn nun anscheinend grübeln, ob er seinen im kommenden Sommer auslaufenden Vertrag bei Werder verlängern soll oder nicht. „Ich kann eine Veränderung nicht ausschließen“, erklärte Hunt: „Wie der Verein auch, warte ich jetzt erstmal ab, und dann schauen wir mal.“

Klaus Allofs hat vor einiger Zeit mit Hunts Berater Karlheinz Förster gesprochen. „Wir haben einen kurzen Draht und schon früh das Signal ausgesendet, dass wir mit Aaron verlängern wollen“, sagte der Werder-Sportchef. Allerdings müsse auch der Spieler wollen. „Wenn die Überzeugung nicht da ist, wird es schwierig“, so Allofs, der Hunts abwartende Haltung in gewisser Weise nachvollziehen kann: „Er will nicht als Nummer 12 oder 14, sondern aus einer Position der Stärke heraus verlängern.“ Die nächsten Wochen werden zeigen, ob sich der Mittelfeldspieler diese Position erkämpfen kann.


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21.09.2009 11:33 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Jensen trainiert wieder mit den Kollegen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Den nächsten Schritt zurück ins Werder-Team vollzog Daniel Jensen am Sonnabend. Der Däne trainierte erstmals wieder mit der Mannschaft, doch will Trainer Thomas Schaaf dies nicht überbewerten. Jensen habe noch Rückstand, so der Coach.

Immerhin geht es aufwärts für den Bremer Langzeitverletzten. Vor zehn Tagen war er mit seinem Wunsch auf die Rückkehr ins Mannschaftstraining von Teamarzt Dr. Götz Dimanski noch ausgebremst worden, nun gab es das so lange ersehnte grüne Licht aus der medizinischen Abteilung.

Es sei zwar immer noch "ein kleiner Unterschied" vorhanden, doch die wichtigste Erkenntnis des letzten medizinischen Tests war für Trainer Schaaf: "Es gibt keine Befürchtung auf ein weiteres Verletzungsrisiko." Darum darf Jensen sich jetzt wieder im Teamtraining beweisen.

Für den Werder-Kader reicht es freilich noch nicht. Schaaf will erst einmal beobachten, ob alles normal verläuft, wie der verletzungsanfällige Däne nach seiner fast halbjährigen Zwangspause die Belastung verkraftet. Eine zeitliche Prognose, wann der Mittelfeldspieler wieder reif für den Kader ist, gibt es nicht - und "macht auch keinen Sinn", wie Schaaf meint: "Es gibt erst einmal viele Dinge zu realisieren, dann schauen wir mal, wie es weitergeht."

Keine leichte Situation für Markus Rosenberg

Einen Schritt weiter, aber ebenfalls noch lange nicht am Ziel, ist Markus Rosenberg. Schaaf hält die Situation des Schweden, der auch gegen Leverkusen wieder zum Kader zählt, für "nicht ganz einfach". Einerseits müsse der Angreifer im Trainer "weiter Gas geben" und "körperlich dranbleiben". Andererseits brauche Rosenberg aber auch Einsatzzeit, um "den nächsten Schritt zu vollziehen".

Diese Einsatzzeit wird der Schwede wohl zunächst als "Joker" bekommen. "Wir müssen je nach Situation im Spiel sehen, was wir machen", sagte Schaaf: "Wir wollen wieder in die Situation kommen, dass wir ohne Probleme wechseln können."


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21.09.2009 11:34 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Ayik verschafft Werder II etwas Luft Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

In Unterzahl hat Werder Bremen II beim 3:1 (1:0) gegen die SpVgg Unterhaching in der 3. Liga drei Punkte eingefahren. Gegen die Münchner sorgte ein Doppelpack von Onur Ayik kurz vor Spielende für den dritten Saisonsieg im zehnten Spiel.

Das personell stark gebeutelte Team von Trainer Thomas Wolter ging schon nach fünf Minuten durch Kapitän Sandro Stallbaum in Führung. Kurz vor der Pause dann der erste Werder-Schock: Felix Schiller, erst vier Minuten zuvor eingewechselt, sah nach einem rüden Foulspiel die Rote Karte (43.).

In Unterzahl hielt die Bremer Reserve lange dagegen, kurz vor Schluss gelang dann aber "Joker" Ömer Kanca der Ausgleich (86.). Als alle sich schon auf die Punkteteilung eingestellt hatte, schlug die Stunde von Ayik. Erst schoss er nach einem Eckball das 2:1 (88.), dann vollstreckte er in der Nachspielzeit einen Konter ins leere Tor. Hachings Keeper Darius Kampa war zuvor mit nach vorne geeilt.

Mit zehn Punkten steht Werder II zwar weiterhin auf einem Abstiegsplatz in der 3. Liga, doch ist das Team nun punktgleich mit Holstein Kiel, das derzeit den ersten Nicht-Abstiegsplatz belegt.


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21.09.2009 11:35 Johannes80 ist offline E-Mail an Johannes80 senden Beiträge von Johannes80 suchen Nehmen Sie Johannes80 in Ihre Freundesliste auf Fügen Sie Johannes80 in Ihre Kontaktliste ein MSN Passport-Profil von Johannes80 anzeigen
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Özil fehlt Werder auch in Leverkusen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Ohne Mesut Özil geht Werder Bremen ins Bundesligaspiel am Sonntag (17.30 Uhr im Liveticker) bei Bayer Leverkusen. Der Nationalspieler, der schon am Donnerstag beim 3:2-Sieg der Bremer in Funchal gefehlt hatte, fällt wegen anhaltender Knieprobleme aus.

"Er ist verletzt, hat Schmerzen. Es geht einfach nicht", sagte Trainer Thomas Schaaf auf der Pressekonferenz am Sonnabend. Wie lange Werders Nummer elf noch pausieren wird, konnte der Coach nicht beantworten. "Es braucht Zeit, wir müssen uns gedulden. Man muss abwarten, wie sich das entwickelt."

Insgesamt vertraut Schaaf in der BayArena den 16 Spielern, die schon mit nach Madeira reisten. Die hohe Belastung, drei Tage nach dem Spiel in Funchal schon wieder in der Liga ran zu müssen, will Schaaf nicht überbewerten. Zwar habe die Partie Kraft gekostet, doch "muss man es schaffen, dass man am Wochenende wieder topfit ist."

Generell glaubt Schaaf, dass die Kräfte seines mittlerweile fast dauerhaft auf 16 Mann zusammengeschrumpften Kaders ausreichen, um die Vierfach-Belastung durch Liga, DFB-Pokal, Europa League und zahlreiche Länderspielreisen zu stemmen. "Wir haben ja noch ein paar Spieler da. Und hoffentlich kommen auch bald wieder einige zurück. Markus Rosenberg, Daniel Jensen, Hugo Almeida, Sebastian Prödl - das sind alles wichtige Positionen. Und die müssten dann auch relativ frisch sein."

Schaaf erwartet "interessantes Spiel"

Gegen Leverkusen erwartet Schaaf ein "interessantes Spiel" zweier starker Mannschaften. Von einer "Revanche" oder "Wiedergutmachung" der "Werkself" nach der Pokal-Niederlage im Mai will er nichts wissen: "Man kann sich nicht revanchieren, das geht nicht mehr, der Pokal ist bei uns. Aber Leverkusen wird versuchen, es diesmal besser zu machen."

Von den bisherigen Leistungen des Gegner ist der Werder-Coach nicht überrascht. Schon in der letzten Saison habe Leverkusen starke gespielt, darum sei es "normal, dass sie solche Leistungen abrufen können."


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Hohe Hürde Leverkusen wartet auf Werder Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Für Werder gibt es keine Verschnaufpause. Nach dem 3:2 bei Nacional Funchal am Donnerstag geht es schon am Sonntag (17.30 Uhr im Liveticker) weiter. Dann muss das Team von Trainer Thomas Schaaf in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen ran. Eine schwere Aufgabe, doch haben die Bremer gleich mehrfach gute Erinnerungen an die "Werkself".

Das letzte Duell ist nicht einmal vier Monate her, die Werder-Fans erinnern sich gerne zurück. Im DFB-Pokalfinale standen sich beide Teams in Berlin gegenüber. Mit bekanntem Ausgang: Werder siegte und spielt nun international in der Europa League, Leverkusen kann und muss sich aufs nationale Geschäft konzentrieren. Was sie auch eindrucksvoll tun.

Kießling auf Rekordjagd

13 Punkte aus fünf Spielen und Lob von allen Seiten: Bislang begeisterte die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes die Liga mit schnellem Offensivfußball. Neuzugang Eren Derdiyok schlug gleich voll ein, dazu ist Stefan Kießling nicht zu stoppen. Der in der Nationalmannschaft ignorierte Angreifer traf in allen fünf Ligapartien und hat nun einen Rekord auf dem Fuß: Trifft Kießling auch gegen Werder, wäre er der erste Spieler in der Bundesliga-Historie, der an den ersten sechs Spieltagen immer getroffen hat.

Gegen Bremen sitzt der Schweizer Derdiyok allerdings eine Gelb-Rot-Sperre ab, für ihn wird Theofanis Gekas, immerhin Torschützenkönig der Saison 2006/2007, an Kießlings Seite stürmen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Spielmacher Renato Augusto. Wie auf der anderen Seite Mesut Özil plagen den Brasilianer Knieprobleme. Sollte er ausfallen, würde Toni Kroos seinen Part übernehmen.

Die Reise nach Leverkusen hat sich für Werder oft gelohnt, die Auswärtsbilanz ist durchaus ordentlich. Von 29 Gastspielen bei der "Werkself" gingen nur elf verloren, acht Mal siegte Bremen. Im Vorjahr gab es ein müdes 1:1 in Leverkusens damaligen Heim-Exil Düsseldorf, im Mai 2008 schoss Markus Rosenberg Werder bei Bayer am letzten Spieltag zum Sieg - und damit zugleich in die Champions League.

Nationalkeeper Wiese und Adler im direkten Duell

Für Özil, der wegen seiner Knieverletzung weiter ausfällt, wird wieder Aaron Hunt ins Team rücken. In Portugal empfahl er sich als "Ersatz-Spielmacher" für weitere Einsätze, der Offensiv-Allrounder machte seine Sache gut. Gegen Leverkusen hat er nun die Chancen, seinem Traum von einem Stammplatz ein Stück näher zu kommen.

nteressant wird auch das direkte Duell der beiden Nationalkeeper. Werders Tim Wiese und Rene Adler gehören zum Quartett, das die deutsche Nummer eins bei der WM 2010 in Südafrika unter sich ausmachen wird. Aktuell hat Adler die Nase vorn. In der Vorwoche beim Nordderby war der direkte Vergleich für Wiese mit Hannovers Robert Enke, dem aktuellen Topfavoriten in Sachen Nationalteam, noch gescheitert. Enke ist erkrankt und fällt aus - die große Chance für die Konkurrenten, bei Bundestrainer Joachim Löw Pluspunkte für die "heiße Phase" der WM-Qualifikation zu sammeln.

Gleich dreifache Wiedersehensfreude wird es am Rande des Spiels geben. Clemens Fritz trifft ebenso auf seinen Ex-Klub wie die jetzigen Leverkusener Simon Rolfes und Manuel Friedrich. Während Fritz bei Bayer zum Stammspieler wurde und Leistungsträger war, kommen Nationalspieler Rolfes und Teamkollege Friedrich zusammen gerade einmal auf einen Einsatz für Werders Profimannschaft. Dabei standen sie zusammen fünf Jahre an der Weser unter Vertrag.


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Der Stärkste fand die klarsten Worte: „Wir haben uns dumm angestellt“, sagte Aaron Hunt, und er brauchte eigentlich nicht hinzuzufügen, dass es leichtere Wege zum Sieg gegeben hätte als den, den Werder auf Madeira beschritt. An dem 23- Jährigen lag es nicht, dass Grün-Weiß plötzlich bangen musste gegen CD Nacional Funchal nach der 2:0-Führung: Hunt, diesmal als Vertreter des verletzten Spielmachers Mesut Özil eingesetzt, kann auch die Rolle des Regisseurs. Es ist eine von mehreren, die er bei Werder schon ausgefüllt hat – doch diese Vielfalt hat einen gewaltigen Haken.

Aaron Hunt war mal Stürmer, dann verordnete ihm der Trainer die Metamorphose zum offensiven Mittelfeldspieler. Eine gute Idee von Thomas Schaaf, mit der sich Hunt zunächst nur widerwillig anfreundete. Schließlich aber lösten gute Leistungen die anfänglichen Abwehrreflexe ab. In dieser Saison allerdings gibt Hunt die kickende Dreifaltigkeit: Mittelfeld links, Stürmer, Spielmacher – das sind drei Rollen in nur neun Partien. Man mag es Flexibilität nennen, man kann Aaron Hunt aber auch als den klassischen Springer sehen, der immer dort spielt, wo gerade jemand fehlt. Als Ergänzung im großen Ganzen, folglich als Ergänzungsspieler.

Diese Rolle aber will Hunt nicht mehr. „Ist doch klar, dass ich hier irgendwann mal den nächsten Schritt machen möchte.“ Der nächste Schritt wäre der Stammplatz, „ein festes Ding, das wäre gut, auf jeden Fall“, sagt Hunt. Verständnis hat er zwar für seine wechselhafte Verwendung, die zurzeit der engen Personalsituation im Sturm geschuldet ist. Vor allem aber will er sich in der Mannschaft festspielen, eine Rolle „mit Leistungen festigen“. Ob er das bei Werder kann? Wenn Mesut Özil seine Knieprobleme überstanden hat, dürfte der U-21-Europameister wieder ins Zentrum rücken. Die Positionen dahinter sind zurzeit an Tim Borowski und Philipp Bargfrede vergeben, im Angriff entspannt sich die Personallage bald – der Weg zum Stammplatz ist lang und mit Hindernissen gespickt.

"Ich warte mal ab, wie der Verein auch"

Vielleicht ist das mit ein Grund, warum Aaron Hunt keine Eile hat, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag zu verlängern. Um die finanzielle Ausstattung geht es jedenfalls nicht allein, das hat er schon angedeutet. „Ich warte mal ab, wie der Verein auch“, sagt der gebürtige Goslarer, der bereits mit 17 Jahren seinen ersten Bundesliga-Einsatz hatte. Der Verein allerdings hat bereits den Kontakt gesucht, erklärt Klaus Allofs. „Wir haben schon vor längerer Zeit mit seinem Berater Karl-Heinz Förster gesprochen und sehr früh Signale gegeben, dass wir wollen. Aber der Spieler muss auch wollen.“

Vielleicht muss man die Geschichte seiner Karriere genauer betrachten, um den Spieler zu verstehen. Immer wieder wurde Aaron Hunt durch Verletzungen zurückgeworfen, fand danach meist nur schwer zurück in die Mannschaft. „Vor zwei Jahren haben wir noch gesagt, Aaron ist der nächste, der Nationalspieler werden könnte“, erinnert Allofs. Dann aber schmerzte erst das Knie und später die Leiste, Hunt machte Europa-Tourneen durch Arztpraxen, ehe er wieder schmerzfrei war. „Das hat ihn zurückgeworfen“, hat Allofs zwar einerseits Verständnis.

Andererseits aber habe sich Hunt auch nicht immer eingesetzt, wie es nötig gewesen wäre. Allofs: „Ich hoffe, dass er insgesamt reifer wird.“ Denn Talent hat der 23-Jährige, das hat er am Donnerstag wieder bewiesen. Nur möchte Hunt das beständig unter Beweis stellen können, als Stammspieler. Und wenn das bei Werder nicht geht, könnte auch ein Wechsel infrage kommen.

Ausschließen will Hunt das nicht, hat er gestern vor dem Rückflug von Madeira gesagt. „Aaron möchte nicht als Nummer 13, 14 oder 15 verlängern, sondern aus einer Position der Stärke“, weiß auch Klaus Allofs. Sollte sich der Spieler statt dessen lieber nach einem anderen Klub umsehen, muss er, glaubt Werders Sportdirektor, eines wissen: „Es gibt wenig Möglichkeiten für ihn, sich zu verbessern."


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